Aktuelle Covid-Kampagne von yeswecan!cer

Wen haben wir denn da? yeswecan!cer ist in Anzeigen in der Süddeutschen Zeitung, DIE ZEIT und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch, den 31.03., zu sehen! Wir hoffen, dass ihr euch die Zeit für unsere Anzeige nehmt, falls ihr eine der oben genannten Zeitungen erworben habt. Denn wir teilen ein wichtiges und aktuelles Anliegen mit euch.

Wir bitten euch, geht zu euren anstehenden Behandlungen und zur Früherkennung! In der letzten Märzwoche 2020 betrug der Rückgang beim Mammographie-Screening im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ganze 82,6 Prozent. Ähnlich alarmierend sind die Zahlen bei den Hautkrebs-Screenings (Rückgang von 69,9 Prozent), bei der Früherkennungs-Koloskopie (42,5 Prozent) und bei der Früherkennung von Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter (23,3 Prozent).

Denkt daran: Der Krebs wartet Corona nicht ab und der entstehende Stau an nachzuholenden Untersuchungen wird die Kapazitäten von Ärzt*innen sprengen. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sind besorgt, sich in überfüllten Praxen anzustecken und schieben ihre Vorsorge-Untersuchungen auf. Doch auch Menschen ohne Vorerkrankungen vermeiden die ohnehin viel zu seltenen Arztbesuche, dabei liegen die Heilungschancen umso höher, umso früher Erkrankungen erkannt werden. Der Nutzen von Vorsorge-Untersuchungen, wie zum Beispiel dem Mammographie-Screening, ist klinisch belegt. Im „International Journal of Cancer“ berichteten Wissenschaftler*innen der Universität Lübeck und des Zentrums für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs seit der Einführung des Screenings gesunken ist. In den Jahren 2015 und 2016 starben etwa ein Viertel weniger Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren an Brustkrebs als in den Jahren vor der Einführung des Screenings. Als gemeinnützige Gesellschaft wäre die Schaltung dieser Anzeige ohne Unterstützung nicht möglich. Wir haben von der Agentur Serviceplan besonders attraktive Einkaufskonditionen und darüber hinaus ein engagiertes Pro bono-Paket erhalten. Vielen Dank dafür und auch Danke an die weiteren unterstützenden Unternehmen Novocure, Bristol Myers Squibb, Astra Zeneca, Brainlab, Roche, GlaxoSmithKline sowie unserem Partner, dem Deutschen Innovationsbündnis Krebs und Gehirn.

Weitere Informationen und Quellen:
Der Kampf lohnt sich: Brustkrebs ist beherrschbar – bisweilen aber heimtückisch – Wissen – Tagesspiegel
Krebs läßt sich nicht aufschieben – New Normal, Same Cancer

CALL-IN zum Thema "Palliativmedizin, wie kann man das Leiden lindern?
Den eigenen Tod vor Augen zu haben und sich auf das Sterben vorzubereiten, fällt vielen unheilbar kranken Menschen nicht leicht. Wie geht man mit Trauer, Angst und Ohnmacht um? Welche Belastung bedeutet der Abschied für die Angehörigen? Wo können sie Unterstützung finden? Und wie kann eine ganzheitliche Behandlung aussehen? Den meisten Menschen fällt es sehr schwer,...
Neben den großen körperlichen und seelischen Belastungen hinterlassen Krebsbehandlungen oft auch ihre Spuren an Haut und Haaren. Sichtbare Veränderungen im Erscheinungsbild wie Operationsnarben oder der Verlust eines Körperteils werden oft als stigmatisierend erlebt und nagen am Selbstwertgefühl. Wie kann ich mit solchen Veränderungen besser umgehen? Was kann ich tun, wenn sich während einer Tumortherapie das...
CALL-IN am 08.04.2021 mit Jan Geissler, Moderation: Daniela Noack
Meine Rechte als KrebspatientDie Stärkung der Patientenbeteiligung ist ein zentraler Punkt innerhalb des Patientenrechtegesetzes, denn sie ist die Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Patient:innen-Arzt-Beziehung. Partizipation ist aber nur möglich, wenn ich meine Rechte und Pflichten als Patient kenne: Worüber müssen mich die Ärzte aufklären? Welche Informationen gehören in meine Patientenakte? Wie kann ich bei der Wahl...