Yes We Can!cer

Musikalischer Sommerabend bei Pütz-Roth – Spendensammlung für yeswecan!cer

Text und Foto übernommen von yeswecan!cer-Botschafter André Schlegel, André Schlegel Business

Video-Aufzeichung des Konzert: https://youtu.be/i75tZrvQgZ8

Es war sicher nicht nur eine launige Bemerkung seines Sohnes David, der seinen verstorbenen Vater und Unternehmensgründer Fritz für die Gunst des Wettergottes dankbar verantwortlich zeichnete: Nein, Fritz Roth war Bestatter und Trauerbegleiter aus später Berufung, vollem Herzen und mit Visionen, deren Umsetzung er teilweise noch selbst durchführen konnte. Seine Familie hat seine Maxime (“Trauer ist Liebe”) seit seinem Fortgang mit so viel Herzblut und Engagement weitergeführt, so dass Fritz Roth ein sehr stolzer Mann sein kann. Auch in Sachen Humor war er jemand, der schwer verdaulichen Themen mit Leichtigkeit, Respekt aber auch Frohsinn begegnete.

Glauben Sie, dass es ein Zufall war, dass am gestrigen Abend (17.7.) an der leisesten Stelle des klassischen Konzertes der herausragenden Musiker des Sinfonieorchester Bergisch Gladbach mitten im Klarinettensolo ein Getränkewagen mit Schmackes über den Schotterweg gerollt wurde? Das hat wirklich jeder gehört – und jeder hat geschmunzelt, weil es unbestreitbar der wohl unpassendste Moment des Abends war – und es mit einem sanften Lächeln zur Kenntnis genommen und quittiert. Einfach eine humorige Randnotiz eines hervorragen aufspielenden Orchesters unter der Leitung von Dr. Roman Salyutov, der die einzelnen Stücke zudem pointiert verbal verband.

Die Moderation lag bei Basti Wirtz wieder einmal in den allerbesten Händen; gestern zum sechsten der insgesamt wohl vierundzwanzig Male in seinen.

In der Pause stellte Wirtz den Zuhörern den Zweck der Spendensammlung in der Pause vor – die Erlöse (5009,50 € !) werden YESWECAN-CER komplett zukommen. Er interviewte Alexandra von Korff (Podcast-Tipp: 2 Frauen 2 Brüste – Herzensempfehlung!) und mich zu den Zielen unseres Movements (Die Weiterentwicklung der YES!APP etc.), wobei selbstverständlich die Sprache auf meinen Freund und Bewegungsgründer Jörg A. Hoppe kam. Seine Vision von einem angst- und tabufreien Umgang mit der Krankheit wie auch der Diagnose Krebs, das Ansinnen Betroffene und Angehörige direkt und barrierefrei via App zu vernetzen – da liegen die Parallelen zu Fritz Roth auf der Hand.

Es bleibt der Dank für einen unvergesslich schönen Abend; die Location erinnerte nicht nur mich an die Berliner Waldbühne in klein. Ich freue mich sehr auf den nächsten Besuch. DANKE!

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